Bauingenieur: weitreichende Fachkenntnisse gehen über den „Häuslebauer“ hinaus
Der Bauingenieur ist für die verschiedensten Bauwerke verantwortlich, seien das Gebäude, Verkehrswege oder Wasserversorgungen.
Einerseits beschäftigt sich der Bauingenieur mit dem Planen und Errichten neuer Konstruktionen, andererseits aber fällt auch die Erhaltung bestehender Bauten in sein Aufgabenfeld. Die Arbeitsgebiete umfassen Wohn- oder Bürohäuser, öffentliche Gebäude, wie Krankenhäuser, aber auch Straßen, Bahnhöfe und andere Verkehrseinrichtungen ebenso wie funktionierende Wasserversorgungssysteme.
Da Bauingenieure bei Verkehrsproblemen Lösungswege finden und zukünftige Städte planen, sind sie für viele Grundlagen einer fortschrittlichen Gesellschaft unabkömmlich.
Dabei erkennt man auch, dass in diesem Tätigkeitsbereich nicht nur technisches Verständnis, sondern auch ein starkes Umweltbewusstsein notwendig ist. Das Zusammenspiel von Arbeit und Natur muss also von Bauingenieuren berücksichtigt werden. Zum einen ist wichtig zu beachten, was die Arbeit für Auswirkungen auf die Natur hat, zum anderen wird durch den Bau von Deichen oder erdbebensicheren Gebäuden vor Naturgewalten geschützt.
Das Management bestehender Gebäude zählt auch zum Arbeitsgebiet von Bauingenieuren
Wer glaubt, dass mit der Einweihung eines Bauwerkes der Bauingenieur diese Arbeit beendet hat, der irrt sich. Oft finden Bauingenieure in umfassenden Gebäuden und Anlagen einen Job als Facility Manager. Außerdem ist es möglich sich mit der Erhaltung und Sanierung älterer Gebäude zu beschäftigen, soweit das Spezialgebiet des Ingenieurs in diesen Bereich fällt. Viele künftige Bauingenieure werden ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule absolvieren. Doch neben dem Fachwissen, das man sich dort aneignet, sind in den Unternehmen Teamfähigkeit und auch Fremdsprachenkenntnisse gerne gesehen, da die Firmen häufig mit internationalen Teams zusammenarbeiten.
© StepStone, 2010
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